Informationen zum Teil: Leitz Wetzlar Proj 4x Mikroskop-Projektions-Foto-Okular 23.2mm | Ortholux / Orthoplan und Prado kompatibel (ID: 99848)
Leitz Wetzlar Proj 4x microscope photo eyepiece 23.2mm | Ortholux / Orthoplan and Prado projection compatible
Hauptbild
Beschreibung
Leitz Wetzlar Proj 4x Mikroskop-Projektions-Foto-Okular 23.2mm | Ortholux / Orthoplan und Prado kompatibelLeitz Wetzlar Projektionsokular mit 4-facher Vergrößerung für das Mikroskop
- Hersteller
- Leitz Wetzlar (Germany)
- Beschriftung auf dem Okular
- Proj. 4x
- Vergrößerung
- 4x
- Art
- Projektionsokular für die Mikrofotografie
- Bestimmung
- für Mikroskope, die auf Objektive mit TL = 170 mm abgestimmt sind
- Einsteckdurchmesser
- 23,2 mm
Projektionsokulare sind spezielle Mikroskopokulare, die das mikroskopische Bild auf den Sensor einer Kamera oder eines Fotoapparats projizieren. Viele Fototuben und Trinokularköpfe von Mikroskopen besitzen eine Aufnahme für ein Projektionsokular.
Die Projektionsokulare von Leitz mit dieser Vergrößerung sind unterschiedlich beschriftet. Man findet die Aufschriften "Proj.-Ok. H4x", "Proj.-Ok. P4X" sowie - wie beim vorgestellten Exemplar - nur "Proj. 4x". Der Buchstabe H steht für die Huygens-Bauweise. Leitz stellte auch Projektionsokulare mit anderen Vergrößerungen her, zum Beispiel 2,5x, die Ausführung 4x ist also nicht die einzige dieser Familie.
Das Okular ist für Mikroskope mit einer mechanischen Tubuslänge von 170 mm bestimmt. So abgestimmt sind die älteren Stative von Leitz, unter anderem Orthoplan, Ortholux, SM und SM-D. Die späteren Mikroskope dieser Marke arbeiten bereits mit 160 mm Tubuslänge. In der Optik von Leitz dieser Generation ist ein Teil der Korrektion der chromatischen Aberration bewusst vom Objektiv auf das Okular verlagert, die Abstimmung von Okular und Objektiv ist hier also nicht nur eine Frage der Mechanik.
Trotz seines Namens verhält sich dieses Okular anders als ein typisches Projektionsokular. Es erzeugt kein reelles Bild in einem festgelegten Abstand, sondern projiziert das Bild nach unendlich - genau so wie ein gewöhnliches Beobachtungsokular. Dadurch eignet es sich hervorragend für die afokale Methode, also für das Fotografieren mit einer Kamera, deren eigenes Objektiv über dem Okular sitzt. Leitz selbst baute seine Fotoadapter gerade nach dieser Methode.
Die Leitz-Okulare "Proj." gelangten auch über die Mikroskopie hinaus. Okulare dieser Familie gehörten zu den Mikroprojektionsvorsätzen für die Projektoren Leitz Prado und Pradovit, mit denen sich das Bild eines Präparats für einen ganzen Saal an die Wand werfen ließ. Wenn Sie einen solchen Vorsatz vervollständigen, ist dies genau das gesuchte Teil.
Der Einsatz in einem Mikroskop mit 160 mm Tubuslänge bleibt eine Sache der eigenen DIY-Umbauten. Mechanisch passt das Okular in jede Aufnahme von 23,2 mm, das Zwischenbild entsteht dann aber an einer anderen Stelle, sodass Schärfe und Abbildungsmaßstab anders ausfallen, als der Hersteller es vorgesehen hat. Es gibt jedoch einen Weg, der eine wunderbare Kombination ergibt: In ein Mikroskop eines anderen Herstellers setzen Sie ein auf 170 mm gerechnetes Objektiv von Leitz Wetzlar ein und darüber dieses Okular. Der optische Strahlengang stammt dann vollständig von Leitz - Objektiv und Okular arbeiten so, wie sie konstruiert wurden, und fremd bleibt nur das Stativ, zum Beispiel von PZO oder Carl Zeiss Jena.
Im Abschnitt "Kompatibilität" sind die Mikroskopmodelle aufgeführt, in denen dieses Okular verwendet werden kann, diese Liste ist aber selbstverständlich nicht vollständig. Dieses Projektionsokular lässt sich mit jedem Mikroskop jedes Herstellers verwenden, sofern es einen Tubus oder eine andere Aufnahme für ein Okular mit 23,2 mm Durchmesser besitzt - unter dem Vorbehalt des Unterschieds zwischen 160 und 170 mm Tubuslänge (davon schreibe ich oben).
Hersteller
Leitz - (Leitz Wetzlar) ➔ Alle Teile
Stammt von
Dieses Teil wurde aus folgendem Mikroskop ausgebaut:
Wofür brauchen Sie das?
Dieses Mikroskopteil wird typischerweise für folgende Zwecke eingesetzt:
- wenn Ihr Mikroskop einen Fototubus oder einen Trinokularkopf mit einer Aufnahme von 23,2 mm hat und Sie mit einem Projektionsokular fotografieren möchten
- wenn Sie bereits ein solches Okular haben, es aber beschädigt oder verkratzt ist oder Pilzbefall auf den Linsen zeigt
- wenn Sie ein Projektionsokular als Reserve haben möchten
- wenn Sie einen Mikroprojektionsvorsatz für einen Leitz Prado oder Pradovit vervollständigen und Ihnen darin das Okular fehlt
- wenn Sie ein älteres Leitz Mikroskop für 170 mm Tubuslänge haben und so fotografieren möchten, wie der Hersteller es vorgesehen hat
- wenn Sie für die Mikrofotografie ein Kompensationsokular brauchen, weil Ihre Leitz Objektive einen Teil der Korrektion der chromatischen Aberration dem Okular überlassen
- wenn Sie dieses Okular in einem Mikroskop eines anderen Herstellers zusammen mit einem auf 170 mm gerechneten Objektiv von Leitz Wetzlar verwenden möchten
- wenn Sie Projektionsokulare mit verschiedenen Vergrößerungen ausprobieren, um das beste für Ihre Kombination aus Mikroskop und Kamera zu finden - und dieses Okular testen möchten
- wenn Sie weder einen Fototubus noch einen Trinokularkopf haben, das Okular aber für die Mikrofotografie durch den Okulartubus verwenden möchten
Kompatibilität
Dieses Mikroskopteil ist kompatibel mit folgenden Mikroskopmodellen:
- Leitz Dialux
- Leitz SM
- Leitz Ortholux
- Leitz SM-Pol
- Leitz SM-LUX
- Leitz Orthoplan
- Leitz SM-D
- Meopta DD 37 BN
- Meopta DRU-3
- Meopta RU2
- Hertel & Reuss Studio C
- Hertel & Reuss CN-fl
- Hertel & Reuss CN-hf
- Steindorff Berlin Model B.Y.
- Steindorff Berlin Model S
- Steindorff Berlin Model M.Y.
- Steindorff Berlin Model C.Y.N.
- ROW UFA 626
- ROW Poladun



